Rahmen als Gruppe betrachten
Schneide Papier ungefähr in den Außenmaßen der vorhandenen Rahmen zu. Ordne es zunächst auf dem Boden und anschließend mit einem für die Oberfläche geeigneten, vorher getesteten Hilfsmittel an der Wand an. Lass die Zwischenräume nicht völlig zufällig entstehen.
Betrachte die Gruppe vom gewöhnlichen Sitzplatz und vom Eingang. Eine gemeinsame obere oder mittlere Linie kann Orientierung geben; bei unterschiedlich großen Motiven muss nicht jede Kante ausgerichtet sein. Entscheidend ist, ob die Gruppe als Ganzes zum darunterstehenden Möbel passt.
Gewicht und Untergrund erfassen
Wiege jeden fertigen Rahmen einschließlich Glas und Rückwand. Prüfe danach den Wandaufbau und die konkrete Befestigung. Klebesysteme sind für bestimmte Oberflächen und Belastungen ausgelegt; eine passende Form des Hakens allein reicht nicht aus.
Übertrage keine Tragkraft von einem anderen Produkt. Auch zwei Klebestreifen verdoppeln nicht automatisch die zulässige Last. Folge den Angaben zu Reinigung, Anpressen, Wartezeit und Entfernung des gewählten Systems. Ungeeigneter oder nicht tragfähiger Untergrund ist ein Ausschlussgrund.
Mit einer kleinen Gruppe anfangen
Beginne beispielsweise mit den drei Motiven, die dir am wichtigsten sind. Hänge nicht jeden verfügbaren Rahmen auf, nur weil er vorhanden ist. Ein später ergänzbares Muster lässt sich im Alltag leichter verändern.
Kontrolliere vor dem endgültigen Befestigen nochmals Türbewegungen, Lampen und die Erreichbarkeit beim Reinigen. Besonders über Schlaf- oder Sitzplätzen sollte eine sichere Montage wichtiger sein als der Wunsch, jedes Loch zu vermeiden. Bei unklarer Eignung wähle eine andere Lösung oder fachliche Hilfe.