Sofort: Fett aufnehmen, nicht verteilen
Hebe Butter, Soße oder Öl mit einem sauberen Löffel ab. Den Rest tupfst du mit Küchenpapier oder einem weißen Tuch auf. Reiben trägt das Fett in eine größere Fläche.
Vorbehandeln: drei belegte Wege
| Mittel | So geht's | Einwirkzeit |
|---|---|---|
| Waschmittel | Wenig Waschmittel direkt auf den Fleck geben, sanft einreiben | 5 Minuten |
| Fett- und Öl-Fleckenspray (z. B. Sil) | Stelle großzügig einsprühen, bis der Stoff gut durchnässt ist | Höchstens 10 Minuten |
| Gallseife | Fleck anfeuchten, Seife einreiben, dann ausspülen oder direkt waschen | Einige Minuten |
Bei frischen Flecken reichen laut Verbraucherzentrale Hamburg manchmal schon Wasser und Handseife. Fett löst sich nicht in Wasser allein; Tenside und Enzyme im Waschmittel erledigen den Hauptteil.
Waschen und trocknen
- Wasche das Teil bei der höchsten Temperatur, die das Material laut Pflegeetikett erlaubt.
- Dosiere das Waschmittel nach Packungsangabe für stark verschmutzte Wäsche.
- Lass das Kleidungsstück an der Luft trocknen. In den Trockner darf es erst, wenn das Fett vollständig entfernt ist.
- Siehst du nach dem Trocknen noch einen dunklen Rand, wiederhole Vorbehandlung, Wäsche und Lufttrocknen.
Alte Fettflecken und Sonderfälle
- Alter Fleck: genauso behandeln wie einen frischen, notfalls mehrmals hintereinander.
- Seide und Wolle: brauchen eventuell eine andere Vorbehandlung. Prüfe auf dem Fleckenmittel, ob es für das Material zugelassen ist.
- Motoröl: zuerst Wasser und Seife versuchen. Hilft das nicht, bleibt die Textilreinigung, weil Motoröl Pigmente und Metallreste enthält.
- Kreide, Kartoffel, Backpulver: Persil rät von solchen Hausmitteln ab; falsche Behandlung kann den Stoff verfärben.
Quellen
Quellenstand: 25. Oktober 2026.