Diese Kennzeichnung muss auf dem Set stehen
- IP44, IP54 oder IP64 – Schutzarten, die die Verbraucherzentrale für den Außenbereich nennt.
- Tropfensymbol im Dreieck – gleichwertiger Hinweis auf Spritzwasserschutz.
Prüfe die Angabe nicht nur an der leuchtenden Kette, sondern auch an Trafo und Kabel. Fehlt dort der Spritzwasserschutz, ist das Set für Balkon, Garten oder Fassade nicht geeignet, auch wenn die Lämpchen selbst geschützt sind.
Prüfzeichen: GS, VDE und TÜV statt nur CE
Die Schutzart sagt, wie gut die Kette gegen Wasser geschützt ist – nicht, ob sie unabhängig geprüft wurde. Dafür nennt die Verbraucherzentrale das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit), das VDE-Prüfzeichen und das TÜV-Siegel als gute Auswahlkriterien. Das CE-Zeichen bestätigt dagegen nur die Selbstverpflichtung des Herstellers, EU-Richtlinien einzuhalten.
Was außerdem auf die Packung gehört
- Angaben zur Elektronik und Sicherheitshinweise
- eine deutsche Bedienungsanleitung
- der Name des Herstellers
Warum LED draußen die bessere Wahl ist
LEDs arbeiten bei Kälte besonders gut und werden kaum warm. Alte Glühlampenketten können dagegen überhitzen, wenn einzelne Lämpchen ausfallen. Auch beim Strom liegt LED vorn – das Rechenbeispiel der Verbraucherzentrale für eine Kette mit 24 Lämpchen, 28 Tage lang 8 Stunden täglich bei 35 Cent pro Kilowattstunde:
| Kette | Leistung | Kosten in 4 Wochen |
|---|---|---|
| LED | 5 Watt | etwa 40 Cent |
| Glühlampen | ca. 50 Watt | etwa 4 Euro |
Eine Zeitschaltuhr hilft, die Kette nachts oder bei Abwesenheit automatisch abzuschalten. Wie du einen eingebauten Timer einstellst, steht in Lichterketten-Timer richtig einstellen.
Quellen
Quellenstand: 25. Oktober 2026.