Sammlung und Entleerung zusammen planen
Notiere die benötigten Abfallströme. Leichtverpackungen werden grundsätzlich getrennt von Papier und Verpackungsglas gesammelt; regionale Regeln können sich unterscheiden. Für Bioabfall, Restmüll und besondere Abfälle gilt ebenfalls die Vorgabe vor Ort. Verlasse dich nicht ausschließlich auf die Farben eines gekauften Behältersets.
Beobachte einige Tage, was viel Platz braucht und was häufig hinausgebracht werden muss. Ein kleiner, regelmäßig geleerter Behälter kann für feuchte Küchenabfälle geeigneter sein als ein großer Vorratssammler. Papier benötigt hingegen meist keinen Platz unmittelbar am Schneidebrett.
Den Einbau im geöffneten Zustand prüfen
Miss den freien Raum unter der Spüle einschließlich Rohren, Siphon und Scharnieren. Prüfe außerdem, wie Deckel, Eimer und eventuell vorhandene Auszüge geöffnet und herausgenommen werden. Das Außenmaß des Gesamtsystems sagt noch nicht, ob der einzelne Behälter zur Reinigung entnommen werden kann.
Stelle für einen Probelauf vorhandene geeignete Behälter an die geplanten Orte. Achte auf Kollisionen mit Putzmitteln und darauf, dass nichts an Installationen scheuert. Bauliche oder technische Anschlüsse werden für ein Ordnungssystem nicht eigenständig verändert.
Behälter verständlich kennzeichnen
Beschrifte nach Inhalt statt nur nach Farbe, beispielsweise „Papier“ oder nach dem örtlichen Namen der Verpackungssammlung. Leichtverpackungen kommen restentleert hinein; eigens ausspülen musst du sie dafür grundsätzlich nicht. Schwierige Einzelfälle prüfst du beim Entsorger.
Plane Reinigung und Tütenwechsel als Teil der Nutzung ein. Reservebeutel müssen erreichbar bleiben, dürfen aber den Eimer nicht blockieren. Ein System ist gelungen, wenn sich Trennen, Herausnehmen und Saubermachen einfach erledigen lassen. Die höchste Zahl kleiner Fächer ist dafür kein eigenes Qualitätsmerkmal.