Die zulässige Leistung finden
Auf der Steckdosenleiste beziehungsweise ihrem Typenschild steht, wie hoch sie belastet werden darf. Auch die angeschlossenen Geräte haben Leistungsangaben. Eine Haushaltssteckdose ist laut Brennenstuhl mit 16 Ampere abgesichert und liefert damit höchstens 3.680 Watt. Viele Leisten, Adapter und Verlängerungskabel vertragen weniger; maßgeblich ist der Wert auf ihrem Etikett.
Ein Beispiel mit zwei Geräten
Angenommen, auf einer Leiste stehen maximal 3.000 Watt. Ein Gerät hat 2.000 Watt, ein zweites 1.200 Watt. Laufen beide gleichzeitig, ergeben sich 3.200 Watt; das überschreitet den Wert der Leiste. Eine weitere freie Buchse macht die Kombination nicht zulässig.
Berücksichtige neben der Leiste auch die Vorgaben der angeschlossenen Geräte und die Eignung des Anschlusses.
Warum nicht hintereinander stecken?
Eine zweite Leiste schafft zusätzliche Buchsen, erhöht aber nicht die Belastbarkeit der ersten. Jede zusätzliche Steckverbindung bringt einen weiteren Übergangswiderstand, an dem Wärme entsteht. Den Hinweis „Nicht hintereinander stecken“ schreibt laut Brennenstuhl die Norm VDE 0620-1 auf Steckdosenleisten vor; der Hersteller begründet ihn mit Überlastungs- und Brandgefahr.
Platz und Zustand beachten
Decke die Leiste nicht ab und halte sie so zugänglich, dass sich keine Wärme staut und Kabel nicht gequetscht werden. Bei Beschädigungen oder Auffälligkeiten verwende sie nicht weiter. Für Änderungen an fest installierten Steckdosen ist eine Elektrofachkraft zuständig.
Quellen
- Brennenstuhl: Hinweise auf Steckdosenleisten
- Brennenstuhl: Adapter, Verlängerungen und Steckdosenleisten
Quellenstand: 28. Oktober 2026.