Den Bildschirm zur echten Arbeitszeit prüfen
Teste den vorgesehenen Platz morgens und nachmittags. Sonnenstand und Blickrichtung verändern die Lichtverhältnisse. Schalte den Bildschirm kurz dunkel, damit du Reflexionen besser erkennst, und prüfe anschließend die Lesbarkeit bei normaler Anzeige.
Setze dich dabei an deinen tatsächlichen Sitzplatz. Eine Reflexion, die im Stehen nicht auffällt, kann im Arbeitsalltag stören. Auch helle Möbel, Glasbilder oder Leuchten hinter dir können im Display sichtbar werden.
Fenster und Tisch gemeinsam betrachten
Achte darauf, dass sich das Fenster weiter öffnen lässt und notwendige Lüftung möglich bleibt. Ein hoher Bildschirm darf nicht die einzige freie Fensteröffnung blockieren. Vorhänge und vorhandener Sonnenschutz sollten bedienbar sein, ohne Geräte zu verschieben.
Wenn ein Drehen des Tisches die Spiegelung deutlich reduziert, teste diese Position zunächst mit der bestehenden Einrichtung. Ein neuer Monitor oder eine zusätzliche Leuchte ist nicht immer die erste sinnvolle Anschaffung.
Abendliche Beleuchtung ergänzen
Tagsüber gutes Licht löst die Situation nach Sonnenuntergang nicht. Nutze eine ausreichende allgemeine Raumbeleuchtung und bei Bedarf zusätzliches gerichtetes Licht. Prüfe wiederum Blendung und Spiegelungen aus der Sitzposition.
Fotografiere die bessere Tischstellung und notiere, welcher Sonnenschutz zu welcher Tageszeit gebraucht wird. Diese kleine Beobachtung hilft bei späteren Anschaffungen. Ein schönes Fensterbild bleibt ein Pluspunkt; entscheidend ist aber, dass du am Platz zuverlässig lesen und arbeiten kannst, ohne ständig die eigene Position gegen das Licht zu verändern.