Direktes Licht und Spiegelung unterscheiden
Direkte Blendung entsteht, wenn eine helle Lichtquelle in deinem Blickfeld stört. Eine Spiegelung entsteht, wenn sich das Licht auf dem Bildschirm oder einer glänzenden Fläche zeigt. Prüfe beides aus deiner normalen Sitzposition: Eine Lampe kann beim Blick auf Papier angenehm sein und sich trotzdem im Display spiegeln.
Wo steht die Lampe?
Probiere eine vorhandene Leuchte seitlich oder schräg ausgerichtet aus. Die DGUV empfiehlt für Büroarbeitsplätze seitlich beziehungsweise schräg von oben einfallendes Licht, um störende Reflexionen zu begrenzen. Verändere Position und Richtung in kleinen Schritten und kontrolliere das Ergebnis am eigenen Bildschirm.
Reicht die Schreibtischleuchte allein?
Eine Leuchte auf dem Tisch kann das Licht für eine konkrete Aufgabe ergänzen. Bleibt der übrige Raum sehr dunkel, entstehen große Helligkeitsunterschiede zwischen Bildschirm und Umgebung. Eine Grundbeleuchtung im Raum ergänzt die Leuchte. Als Maßstab für Büroarbeitsplätze nennt die DGUV im Bereich des Arbeitsplatzes im Mittel mindestens 500 Lux und an keiner Stelle weniger als 300 Lux.
Was tun bei spiegelnder Tischfläche?
Glänzende Schreibtischauflagen und Bilder können Licht zurückwerfen. Matte Oberflächen streuen das Licht und können störende Spiegelungen verringern. Prüfe zuerst, ob du eine Leuchte anders ausrichten oder eine glänzende Unterlage verschieben kannst, bevor du etwas ersetzt.
Worauf beim Einrichten achten?
Eine verstellbare Leuchte ist hilfreich, wenn du sie für Papier und Bildschirm unterschiedlich ausrichten möchtest. Der Schalter sollte erreichbar bleiben und das Kabel nicht über den Laufweg führen. Leuchte und Leuchtmittel müssen technisch zusammenpassen; beachte die jeweilige Anleitung.
Quellen
Quellenstand: 28. Oktober 2026.