Schritt für Schritt
- Einfrieren: Kleidungsstück mehrere Stunden, am besten über Nacht, ins Gefrierfach legen. Gefrorenes Harz wird spröde.
- Abbröseln: Die Fleckstelle mehrfach knicken. Im besten Fall fällt das Harz von selbst ab; Reste löst du vorsichtig mit den Fingern. Kein Messer und kein kräftiges Ziehen an einzelnen Fäden.
- Vorbehandeln: Den verbliebenen Fleck mit einem für Stoff und Farbe geeigneten Fleckenmittel gut durchfeuchten oder etwas Waschmittel direkt einreiben. Einwirkzeit in der Regel höchstens zehn Minuten; nennt dein Mittel eine andere Zeit, gilt diese.
- Waschen: bei der höchsten Temperatur, die das Pflegeetikett erlaubt.
- Lufttrocknen und prüfen: Ist noch Harz zu sehen, wiederhole den Ablauf ab Schritt 1. In den Trockner darf das Stück erst, wenn der Fleck vollständig weg ist, denn Hitze kann Reste fixieren.
Für welche Kleidung passt das?
Der Kälteweg ist für robuste, waschbare Stoffe wie Jeans gedacht. Lies vorher das Pflegeetikett; wie du die Symbole liest, steht in Vom Pflegeetikett zum Waschprogramm. Seide, empfindliche Stoffe und Stücke, die nicht gewaschen werden dürfen, gibst du in die Reinigung und sagst dort, dass es Baumharz ist und was du schon verwendet hast.
Was du lassen solltest
- Alkohol oder Butter auf dem Stoff: Persil rät davon ab, weil beides das Gewebe schädigen kann.
- Mehrere Fleckenmittel nacheinander oder gemischt.
- Den Trockner, solange noch Harz sichtbar ist.
Harz an den Händen
Auf der Haut sind Hausmittel in Ordnung: Oliven- oder Babyöl, bei Bedarf mit etwas Salz, hochprozentiger Alkohol, Desinfektionsmittel oder Pflasterlöser aus der Apotheke.
Wachs vom Adventskranz ist ein anderer Fleck: dafür gilt Wachsflecken entfernen.
Quellen
Quellenstand: 25. Oktober 2026.